Bazlama Rezept – fluffiges türkisches Pfannenbrot
Frisch aus der Pfanne, außen goldbraun und innen herrlich weich: So schmeckt Bazlama. Für dieses türkische Pfannenbrot mit Hefe brauchst du nur Mehl, Wasser, Hefe und Salz. Mit diesem Bazlama-Rezept kannst du das fluffige Brot ganz ohne Backofen selber machen.
Zutaten
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500 g Weizenmehl Type 550
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350 ml lauwarmes Wasser
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7 g Instant-Trockenhefe
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10 g Salz
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5 g Zucker (optional)
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Etwas Mehl für die Arbeitsfläche
Zubereitung
- 1
Zutaten vermischen
Vermische 500 g Mehl mit Instant-Trockenhefe, Salz und nach Wunsch Zucker. Gieße 350 ml lauwarmes Wasser dazu und verrühre alles, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Danach darf die Mischung abgedeckt 10 Minuten stehen, damit das Mehl das Wasser aufnehmen kann.

- 2
Bazlama Teig weich und elastisch kneten
Knete den Teig anschließend etwa 8–10 Minuten von Hand, bis er schön glatt und elastisch ist. Er darf noch leicht an den Fingern kleben, sollte aber nicht auseinanderlaufen. Gib nicht vorschnell zusätzliches Mehl dazu, damit deine Bazlama später schön weich und fluffig werden. Ist der Teig nach dem Kneten noch zu feucht, arbeite nach und nach 5–15 g Mehl ein. Fühlt er sich zu fest an, gib teelöffelweise etwas Wasser dazu.

- 3
Teig gehen lassen
Forme den Teig zu einer Kugel und lege ihn zurück in die Schüssel. Abgedeckt darf er an einem warmen, zugfreien Ort ungefähr 45–75 Minuten gehen, bis er deutlich an Volumen gewonnen hat. In einer kühlen Küche braucht er möglicherweise länger.

- 4
Sechs Teiglinge formen
Gib den aufgegangenen Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche und teile ihn mit der Teigkarte in sechs möglichst gleich große Stücke von jeweils ungefähr 145 g. Falte die Ränder jedes Stücks locker zur Mitte und forme daraus eine Kugel, ohne den Teig unnötig stark zusammenzudrücken. Decke die Kugeln ab und lass sie 10 Minuten entspannen.

- 5
Bazlama portionsweise ausrollen und ruhen lassen
Rolle zunächst drei Teigkugeln auf einer sparsam bemehlten Arbeitsfläche zu Fladen von etwa 15–17 cm Durchmesser und 8–10 mm Dicke aus. Lege sie mit etwas Abstand auf ein leicht bemehltes Tuch und lass sie abgedeckt 15–20 Minuten ruhen, bis sie etwas aufgegangen sind. Halte die übrigen drei Teigkugeln abgedeckt. Rolle sie erst aus, während die ersten Bazlama in der Pfanne backen. Lass auch diese Fladen vor dem Backen jeweils etwa 15–20 Minuten abgedeckt ruhen. So trocknet kein Teig aus und die letzten Fladen gehen nicht unnötig lange.

- 6
Bazlama in der Pfanne goldbraun backen
Erhitze eine schwere Pfanne mit mindestens 20 cm nutzbarer Bodenfläche etwa 3–5 Minuten bei mittlerer Hitze auf dem Gasherd. Lege einen der zuerst geformten und ausgeruhten Fladen vorsichtig in die trockene Pfanne. Sobald sich nach ungefähr 1–2 Minuten deutliche Blasen zeigen und die Unterseite leicht gebräunt ist, wende ihn. Backe die andere Seite etwa 2–3 Minuten und wende bei Bedarf noch ein- oder zweimal, bis beide Seiten goldbraune Stellen haben und das Brot aufgegangen ist. Insgesamt dauert das je nach Pfanne und Herd etwa 5–7 Minuten pro Bazlama. Wird die Oberfläche zu schnell dunkel, reduziere die Hitze. Während die ersten Brote backen, kannst du die übrigen drei Teigkugeln ausrollen und abgedeckt ruhen lassen. Backe alle Fladen nacheinander erst nach ihrer jeweiligen kurzen Ruhezeit.

- 7
Kurz ausdampfen lassen und warm servieren
Lege jedes fertig gebackene Bazlama für 1–2 Minuten auf ein Gitter. Bedecke es danach locker mit einem sauberen Küchentuch, damit es weich bleibt, ohne durch eingeschlossenen Dampf nass zu werden. Schneide das erste Brot nach kurzem Abkühlen zur Kontrolle auf: Die Krume sollte locker und elastisch sein, ohne feuchte oder rohe Stellen. Ist die Mitte noch teigig, backe dieses Brot bei reduzierter Hitze weiter und gib den nächsten Bazlama etwas mehr Zeit in der Pfanne.

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Zwei praktische Tipps für Bazlama
- Am nächsten Tag wieder weich: Bazlama kurz in der Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen. So schmecken sie wieder fast wie frisch gebacken.
- Reste einfrieren: Vollständig ausgekühlte Bazlama mit Backpapier dazwischen luftdicht einfrieren und später bei mäßiger Hitze in der Pfanne aufwärmen.
Was passt zu Bazlama?
Am liebsten serviere ich das frisch gebackene türkische Pfannenbrot noch warm mit Weißkäse, Oliven, Tomaten und einem Glas Tee. Auch zu Menemen oder Haydari passt es wunderbar. Wenn du türkische Pfannengerichte magst, probiere auch meine Gözleme mit Hackfleisch: Sie werden ebenfalls in der Pfanne gebacken, aber dünn ausgerollt und herzhaft gefüllt.
Häufige Fragen
Kann ich frische Hefe statt Trockenhefe nehmen?
Ja, ersetze die 7 g Instant-Trockenhefe durch ungefähr 20 g frische Hefe. Löse sie im lauwarmen Wasser auf, bevor du den Teig ansetzt. Bei aktiver Trockenhefe beachte die Packungsangabe zum vorherigen Aktivieren.
Kann der Teig über Nacht in den Kühlschrank?
Ja. Verwende dafür ungefähr 2 g Instant-Trockenhefe, lass den Teig nach dem Kneten etwa 20–30 Minuten anspringen und stelle ihn dann gut abgedeckt für 8–12 Stunden in den Kühlschrank. Vor dem Portionieren etwas Temperatur annehmen lassen. Entscheidend ist, wie stark er tatsächlich aufgegangen ist.
Warum gehen meine Bazlama nicht richtig auf?
Häufig ist der Teig zu fest, noch nicht ausreichend gegangen oder zu dünn ausgerollt. Auch eine ungleichmäßig heiße Pfanne kann die Entwicklung bremsen. Die Brote müssen aber nicht vollständig wie Ballons aufgehen, um innen luftig zu sein.
Zeitplanung: Zu etwa 40 Minuten Vorbereitungszeit und 40 Minuten Kochzeit kommen ungefähr 80–115 Minuten Geh- und Ruhezeiten hinzu. Da du die letzten drei Fladen während des Backens formst, überschneiden sich einige Arbeitsschritte. Plane je nach Raumtemperatur vorsichtshalber rund 2 Stunden 40 Minuten bis 3 Stunden 15 Minuten ein. Nährwertschätzung: ungefähr 300 kcal pro Bazlama bei sechs gleich großen Stücken mit optionalem Zucker; ohne Zucker etwa 295 kcal. Die genaue Backdauer und Krume hängen von Mehl, Pfanne und Herd ab und sollten beim ersten Backen praktisch geprüft werden.




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