Quitten-Chutney mit Ingwer und Chili
Wenn die ersten Quitten reif sind, wird es Zeit für ein fruchtig-würziges Chutney. Die feine Säure, eine angenehme Süße und die sanfte Schärfe von Ingwer und Chili passen wunderbar zusammen. Ein Hauch Zimt und Nelke sorgt für eine warme Note, ohne den Quittengeschmack zu überdecken. Besonders lecker zu Käse und festlicher Entenbrust aus dem Backofen.
Zutaten
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800 g Quitten, geschält und ohne Kerngehäuse gewogen
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80 g Schalotten
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15 g frischer Ingwer
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2–5 g rote Chilischote, je nach Schärfe
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180 g brauner Zucker
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150 ml Apfelessig (5 % Säure)
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120 ml Wasser
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1 kleines Stück Zimtstange (etwa 2 cm)
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1 Gewürznelke
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½ TL Salz
Zubereitung
- 1
Quitten vorbereiten
Reibe den feinen Flaum mit einem sauberen Küchentuch von den Quitten und wasche die Früchte. Schäle und viertele sie vorsichtig, entferne die harten Kerngehäuse und schneide das Fruchtfleisch in etwa 1 cm große Würfel. Wiege anschließend 800 g ab. Rohe Quitten können überraschend fest sein – mit einem stabilen Messer und einem rutschfesten Brett geht es am besten.

- 2
Schalotten, Ingwer und Chili schneiden
Würfle die geschälten Schalotten möglichst fein und reibe den Ingwer. Entferne bei der Chili für eine milde Schärfe Kerne und helle Innenhäute und hacke sie fein. Wasche dir danach gründlich die Hände.

- 3
Die Aromen zusammenbringen
Gib die Quittenwürfel mit Schalotten, Ingwer, Chili, braunem Zucker, Apfelessig und Wasser in einen breiten Topf mit dickem Boden. Zimt, Nelke und Salz kommen dazu. Verrühre alles und erhitze die Mischung bei mittlerer Hitze, bis sich der Zucker gelöst hat und die Flüssigkeit sanft köchelt.

- 4
Quitten weich köcheln lassen
Reduziere die Hitze, lege den Deckel leicht versetzt auf und lass das Chutney etwa 35–45 Minuten leise köcheln. Rühre zwischendurch um. Sobald sich die Quittenwürfel mit einer Gabel leicht zerdrücken lassen, sind sie weich genug. Sehr feste Früchte brauchen manchmal etwas länger. Droht der Topfboden trocken zu werden, gib nur esslöffelweise heißes Wasser dazu.

- 5
Stückig und sämig einkochen
Nimm den Deckel ab und lass das Chutney weitere 15–25 Minuten offen köcheln, bis überschüssige Flüssigkeit verdampft ist. Rühre zum Ende hin häufiger, damit der Zucker nicht ansetzt. Drücke einige weiche Quittenwürfel mit dem Kochlöffel leicht an; die übrigen bleiben schön stückig. Wenn die Masse glänzt und eine Spur am Topfboden sich nur langsam wieder schließt, ist sie richtig. Sie dickt beim Abkühlen noch etwas nach. Nimm Zimtstange und Nelke heraus und schmecke mit wenig Salz ab.

- 6
Abfüllen und kühlen
Fülle das Chutney in gründlich gereinigte, hitzebeständige Gläser oder geeignete Vorratsbehälter. Lass es nur kurz abkühlen und stelle es spätestens innerhalb von zwei Stunden in den Kühlschrank. Das Chutney schmeckt besonders rund, wenn es dort über Nacht durchziehen darf.

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Was passt zu Quitten-Chutney?
Herbstlich oder weihnachtlich servieren
Zu gereiftem Bergkäse, cremigem Brie oder Ziegenkäse bringt das Chutney eine fruchtige Abwechslung auf den Tisch. Im Herbst schmeckt es außerdem zu geröstetem Kürbis. Zum Weihnachtsessen passt ein kleiner Löffel besonders gut zu unserer Entenbrust aus dem Backofen: Die fruchtige Säure ergänzt das kräftige Entenfleisch und die warmen Gewürze.
Quitten-Chutney richtig aufbewahren
Dieses Rezept ist nicht als ungekühlt haltbare Konserve geprüft. Bewahre das Chutney deshalb durchgehend bei höchstens 4 °C im Kühlschrank auf und verbrauche es vorsichtshalber innerhalb von 3–4 Tagen. Verwende zur Entnahme immer einen sauberen Löffel. Für einen späteren Genuss kannst du es portionsweise in geeigneten Behältern einfrieren. Heißes Abfüllen allein macht das Chutney nicht monatelang haltbar.
Häufige Fragen
Kann ich auch tiefgekühlte Quitten nehmen?
Ja, bereits geschälte, entkernte und gewürfelte Quitten kannst du direkt gefroren verwenden. Die Kochzeit kann sich dadurch etwas verlängern.
Funktioniert das Chutney auch mit weißem Zucker?
Ja, du kannst den braunen Zucker durch die gleiche Menge weißen Zucker ersetzen. Das Chutney wird dann etwas heller und schmeckt weniger karamellig.
Ausbeute und Nährwerte: Je nach Verdampfung entstehen schätzungsweise 900–1.100 g Chutney. Bei rund 1 kg Ausbeute liefert eine Portion von 25 g ungefähr 35 kcal. Die tatsächlichen Werte können je nach Quitten und Endgewicht abweichen.




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