Cremige Tomatensuppe mit passierten Tomaten, Sahne und Basilikum neben dem Kochtopf
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Tomatensuppe mit passierten Tomaten – einfach & cremig

Rezept von Der Baba kocht

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GangSuppe
KücheDeutsch
SchwierigkeitEinfach
Portionen
4
Vorbereitungszeit
10 Minuten
Kochzeit
25 Minuten
Kalorien
210 kcal · pro Portion

Diese Tomatensuppe mit passierten Tomaten ist schnell gemacht, angenehm cremig und kräftig tomatig. Geröstetes Tomatenmark bringt Tiefe, etwas Sahne rundet die Säure ab und 300 ml Gemüsebrühe sorgen für eine echte Suppenkonsistenz statt einer dünnen Tomatensoße.

Zutaten

  • 800 g passierte Tomaten
  • 1 mittelgroße Zwiebel, ca. 100 g
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark, ca. 30 g
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 1 TL getrocknetes Basilikum
  • ½ TL Paprikapulver, edelsüß
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer
  • ca. ½ TL Salz, je nach Salzgehalt der Gemüsebrühe
  • optional: 1 kleine Prise bis maximal ½ TL Zucker, nur wenn die Suppe deutlich zu sauer schmeckt
Schritt für Schritt

Zubereitung

  1. 1

    Zwiebeln langsam weich werden lassen

    Die Zwiebel fein würfeln. Das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und die Zwiebeln darin etwa 5–6 Minuten weich werden lassen. Sie sollen glasig und weich sein und höchstens ganz leicht Farbe bekommen. Werden sie schon nach kurzer Zeit dunkel, die Hitze etwas reduzieren.

    Fein gewürfelte Zwiebeln werden im Topf für die Tomatensuppe glasig und weich gedünstet
  2. 2

    Tomatenmark anrösten

    Das Tomatenmark zu den Zwiebeln geben und bei mittlerer Hitze etwa 1 Minute unter Rühren mitrösten. Es darf etwas dunkler und aromatischer werden, aber nicht am Topfboden anbrennen. Danach den fein gehackten Knoblauch und das Paprikapulver dazugeben und nur etwa 30 Sekunden mitrühren.

    Tomatenmark wird mit Zwiebeln und Knoblauch im Topf für die Tomatensuppe angeröstet
  3. 3

    Tomaten und Brühe dazugeben

    Die passierten Tomaten und 300 ml Gemüsebrühe in den Topf gießen. Basilikum und schwarzen Pfeffer einrühren und beim Salz zunächst vorsichtig dosieren, weil Gemüsebrühe unterschiedlich salzig sein kann. Alles einmal kurz aufkochen lassen und anschließend die Hitze reduzieren.

    Passierte Tomaten und Gemüsebrühe werden im Topf zur Tomatensuppe verrührt
  4. 4

    Sanft köcheln lassen

    Die Tomatensuppe 12–15 Minuten ohne Deckel sanft köcheln lassen und zwischendurch umrühren. Sie soll nicht wild sprudeln. Am Ende hat sie etwas mehr Körper als zu Beginn, bleibt aber klar löffelbar. Wirkt sie bereits sehr dick, etwa 50 ml zusätzliche Brühe oder Wasser einrühren.

    Tomatensuppe mit passierten Tomaten köchelt sanft im Topf bis sie leicht cremig wird
  5. 5

    Fein pürieren

    Den Topf kurz von der stärksten Hitze nehmen und die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren. Dadurch verbinden sich Zwiebeln, Knoblauch und Tomatenbasis zu einer glatten, cremigen Konsistenz. Die Suppe soll anschließend weich vom Löffel laufen und nicht daran kleben wie Tomatensoße.

    Die gekochte Tomatensuppe wird mit dem Stabmixer fein und cremig püriert
  6. 6

    Sahne einrühren und abschmecken

    Die Hitze niedrig stellen, 100 ml Sahne einrühren und die Suppe noch etwa 2 Minuten sanft erhitzen. Jetzt erst endgültig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schmeckt sie angenehm fruchtig und nur leicht säuerlich, braucht sie keinen Zucker. Ist die Säure noch deutlich zu spitz, zunächst nur eine kleine Prise Zucker einrühren, erneut probieren und nur bei Bedarf etwas mehr verwenden.

    Sahne wird in die pürierte Tomatensuppe eingerührt und die Suppe abschließend abgeschmeckt
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Diese Tomatensuppe mit passierten Tomaten ist ideal, wenn es schnell und unkompliziert gehen soll. Angeröstetes Tomatenmark, Zwiebel und Knoblauch geben ihr Tiefe, während etwas Sahne die Säure abrundet. So wird die Suppe angenehm cremig und kräftig tomatig, ohne dick wie Tomatensoße zu werden.

Warum diese Tomatensuppe mit passierten Tomaten funktioniert

Passierte Tomaten bilden eine gleichmäßige Basis: Sie bringen kräftigen Tomatengeschmack und müssen nicht erst lange weich gekocht oder passiert werden. Ihre Konsistenz ist außerdem berechenbarer als bei frischen Tomaten, deren Wassergehalt und Reife je nach Sorte und Jahreszeit stärker schwanken können.

Das Tomatenmark wird kurz angeröstet: Rund 1 Minute reicht, damit es aromatischer wird und seinen rohen Geschmack verliert, ohne bitter zu werden.

300 ml Gemüsebrühe halten die Balance: Die Suppe bleibt cremig und vollmundig, ist aber deutlich flüssiger als eine Tomatensoße.

100 ml Sahne runden ab: Sie mildern die Säure und geben der Suppe mehr Mundgefühl, ohne daraus eine schwere Tomatencremesuppe zu machen.

Zucker bleibt optional: Erst nach dem Köcheln und nach Zugabe der Sahne wird entschieden, ob die verwendeten Tomaten überhaupt zusätzliche Süße brauchen.

Häufige Fragen zur Tomatensuppe

Kann man Tomatensuppe nur mit passierten Tomaten machen?

Ja. Passierte Tomaten eignen sich sehr gut als alleinige Tomatenbasis, weil sie bereits fein verarbeitet sind und eine gleichmäßige Konsistenz liefern. Frische Tomaten sind für dieses Rezept nicht nötig.

Wie bekommt man Tomatensuppe weniger sauer?

Die Suppe zunächst ausreichend köcheln lassen und erst nach Zugabe der Sahne abschmecken. Häufig reicht das bereits aus. Ist sie danach noch deutlich zu sauer, eine kleine Prise Zucker einrühren und erneut probieren. Zucker sollte hier nicht automatisch verwendet werden.

Wie wird Tomatensuppe besonders cremig?

Die Suppe nach dem Köcheln gründlich pürieren und anschließend die Sahne einrühren. Wer sie noch etwas cremiger möchte, kann die Sahne auf 150 ml erhöhen. Dadurch wird der Geschmack allerdings etwas milder und weniger intensiv tomatig.

Kann man Tomatensuppe einfrieren?

Ja. Die Suppe lässt sich portionsweise einfrieren. Nach dem Auftauen langsam erhitzen und gut umrühren. Falls sich die Sahne etwas abgesetzt hat, die Suppe kurz mit dem Stabmixer durchmixen.

Baba-Tipps zu Konsistenz & Aufbewahrung

Zu dick geworden? Je nach Hersteller können passierte Tomaten etwas dickflüssiger sein. Dann jeweils etwa 50 ml Gemüsebrühe oder Wasser einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Noch feiner pürieren: Wenn du eine besonders glatte Suppe möchtest, nach dem ersten Pürieren noch etwa 30–60 Sekunden weiter mixen. Dabei den Stabmixer leicht im Topf bewegen, damit auch kleine Zwiebel- und Knoblauchstücke vollständig erfasst werden.

Zu dünn geworden? Die Suppe weitere 5–8 Minuten ohne Deckel sanft köcheln lassen. So verdampft Flüssigkeit, ohne dass zusätzliches Bindemittel nötig ist.

Aufbewahren und aufwärmen: Im Kühlschrank hält sich die Suppe gut verschlossen etwa 2–3 Tage. Beim Erwärmen langsam erhitzen und bei Bedarf einen kleinen Schluck Brühe oder Wasser ergänzen.

Variationen zur Tomatensuppe

Ohne Sahne: Die Sahne weglassen und bei Bedarf 50–100 ml zusätzliche Gemüsebrühe verwenden. Ein kleiner Schuss Olivenöl am Ende gibt trotzdem etwas mehr Mundgefühl.

Vegan: Die Sahne durch eine ungesüßte pflanzliche Kochcreme ersetzen. Wichtig ist eine neutrale, nicht gesüßte Variante.

Mit Reis: Pro Portion etwa 2–3 EL gekochten Reis erst beim Servieren in die Suppe geben. So saugt er beim Aufbewahren nicht unnötig Flüssigkeit auf.

Mit kleinen Nudeln: Kleine Suppennudeln separat garen und anschließend zur fertigen Suppe geben. Für Reste Suppe und Nudeln besser getrennt lagern.

Mit geröstetem Brot: Knusprige Brotwürfel erst direkt vor dem Servieren darübergeben, damit sie nicht weich werden.

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