Grünkohl-Eintopf mit Kartoffeln – einfach & herzhaft
Ein kräftiger Grünkohl-Eintopf mit Kartoffeln, der durch leicht zerdrückte Kartoffelstücke angenehm sämig wird. TK-Grünkohl macht die Zubereitung unkompliziert, während Rinderbrühe, Zwiebeln, Senf und etwas Muskat für herzhaften Geschmack ganz ohne Schweinefleisch sorgen.
Zutaten
-
600 g TK-Grünkohl, gehackt und ungewürzt
-
850 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
-
2 mittelgroße Zwiebeln, ca. 200 g
-
30 g Butter
-
650 ml kräftige Rinderbrühe
-
1 EL mittelscharfer Senf
-
½ TL schwarzer Pfeffer
-
2 Prisen frisch geriebene Muskatnuss
-
½ TL Zucker
-
1 TL Apfelessig
-
Salz nach Bedarf, etwa bis ½ TL
Zubereitung
- 1
Kartoffeln und Zwiebeln vorbereiten
Die Kartoffeln schälen und in etwa 2,5–3 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebeln fein würfeln. Den TK-Grünkohl nicht auftauen.

- 2
Zwiebeln anschwitzen
Die Butter in einem großen Topf mit etwa 4–5 Litern Fassungsvermögen schmelzen. Die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze 5–6 Minuten anschwitzen, bis sie weich sind und an einzelnen Stellen leicht Farbe bekommen.

- 3
Grünkohl in der Brühe lösen
Den gefrorenen Grünkohl und die Rinderbrühe dazugeben. Den Topf schließen, alles aufkochen und anschließend bei mittlerer bis niedriger Hitze 8–10 Minuten köcheln lassen. Sobald sich der Grünkohl löst, ein- bis zweimal gründlich umrühren.

- 4
Grünkohl vorgaren
Den gelösten Grünkohl weitere 10 Minuten mit halb aufgelegtem Deckel sanft köcheln lassen. Danach ist er vollständig aufgetaut und bereits deutlich weicher.

- 5
Kartoffeln mitgaren
Die Kartoffelwürfel, den schwarzen Pfeffer und den Zucker unterheben. Den Eintopf wieder leicht zum Köcheln bringen und mit halb aufgelegtem Deckel 20–25 Minuten garen. Nur gelegentlich vorsichtig umrühren. Die Kartoffeln sind fertig, wenn sich ein größeres Stück ohne Widerstand mit einem kleinen Messer einstechen lässt.

- 6
Eintopf sämig machen
Etwa 6–8 weiche Kartoffelstücke mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer direkt im Topf zerdrücken und anschließend vorsichtig unterrühren. Dadurch bindet die Kartoffelstärke einen Teil der Flüssigkeit, während der Eintopf noch Stücke behält.

- 7
Abschmecken
Senf, Muskat und Apfelessig einrühren. Erst jetzt probieren und nur so viel Salz zugeben, wie tatsächlich nötig ist. Den Eintopf noch 2–3 Minuten ohne Deckel sanft ziehen lassen.

Rezept anhören
Zutaten und Zubereitung anhören – entspannt kochen, ohne ständig aufs Display zu schauen.
Die Kalorien sind ein Näherungswert pro Portion und können je nach verwendeter Brühe und Kartoffelsorte etwas abweichen.
Kann ich frischen Grünkohl statt TK-Grünkohl verwenden?
Ja. Für die angegebene Menge eignen sich etwa 1 kg frischer Grünkohl vor dem Putzen. Dicke Blattrippen entfernen, die Blätter gründlich waschen und grob schneiden. Bei dieser Menge ist kurzes Blanchieren praktisch: Die Blätter 2–3 Minuten in kochendes Wasser geben, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. Dadurch fallen sie deutlich zusammen und lassen sich im Topf leichter weitergaren. TK-Grünkohl muss weder blanchiert noch vorher aufgetaut werden.
Warum kann Grünkohl bitter schmecken?
Bei frischem Grünkohl können besonders grobe Blattrippen und ältere, kräftige Blätter herber schmecken. Diese Teile deshalb sauber entfernen. Auch zu stark eingekochter oder am Topfboden angesetzter Grünkohl kann unangenehm bitter wirken. Die kleine Menge Zucker im Rezept rundet herbe Noten ab, während Apfelessig am Ende für Ausgleich sorgt, ohne den Eintopf süß oder sauer schmecken zu lassen.
Kann ich den Grünkohl-Eintopf vorbereiten?
Der Eintopf lässt sich gut einen Tag vorher kochen. Nach dem Abkühlen abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Beim erneuten Erwärmen bindet die Kartoffelstärke meist noch etwas stärker, deshalb bei Bedarf wenig Wasser oder Brühe ergänzen und den Eintopf langsam unter gelegentlichem Rühren erhitzen.
Wie lange hält sich Grünkohl-Eintopf im Kühlschrank?
Vollständig abgekühlt und gut verschlossen hält sich der Eintopf im Kühlschrank etwa 2–3 Tage. Zum Aufwärmen nur die benötigte Menge entnehmen und gründlich erhitzen. Mehrfaches Abkühlen und Wiedererwärmen sollte vermieden werden.




Schreibe einen Kommentar