Zwetschgenkuchen vom Blech mit Hefeteig und Streuseln
Dieser Zwetschgenkuchen vom Blech mit Hefeteig und Streuseln verbindet einen weichen Hefeboden mit saftigen Früchten und goldbraunen Butter-Zimt-Streuseln. Für ein Blech von etwa 30 × 40 cm. Zusätzlich zur aktiven Vorbereitungszeit etwa 75–90 Minuten zum Gehenlassen sowie Zeit zum Abkühlen einplanen.
Zutaten
Für den Hefeteig
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500 g Weizenmehl Type 405
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7 g Trockenhefe
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70 g Zucker
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8 g Vanillezucker
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6 g Salz
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250 ml Vollmilch, lauwarm
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1 Ei Größe M
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80 g weiche Butter
Für den Belag
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1,6 kg reife, aber feste Zwetschgen (vor dem Entsteinen gewogen)
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25 g Weichweizengrieß
Für die Streusel
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200 g Weizenmehl Type 405
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100 g Zucker
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120 g kalte Butter
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1 TL Zimt
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1 Prise Salz
Zubereitung
- 1
Hefeteig ansetzen
Mehl, Trockenhefe, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die Milch soll sich nur handwarm anfühlen, nicht heiß. Milch und Ei dazugeben und alles zunächst etwa 3 Minuten verkneten, bis ein zusammenhängender Teig entsteht.

- 2
Butter einarbeiten
Die weiche Butter nach und nach unterkneten und den Teig weitere 6–8 Minuten kneten. Am Ende soll er weich, elastisch und glatt sein. Er darf leicht kleben, sollte aber seine Form halten. Nicht vorschnell zusätzliches Mehl einarbeiten, damit der Boden später locker bleibt.

- 3
Teig gehen lassen
Die Schüssel abdecken und den Hefeteig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 60–75 Minuten gehen lassen. Sein Volumen soll sich ungefähr verdoppeln. Ist es in der Küche kühl, kann das länger dauern – richte dich nach dem Teig, nicht allein nach der Uhr.

- 4
Streusel vorbereiten
Während der Teig geht, Mehl, Zucker, Zimt und Salz für die Streusel vermischen. Die kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben und alles mit den Fingerspitzen zu unterschiedlich großen Krümeln verarbeiten. Die Krümel sollen beim leichten Zusammendrücken zusammenhalten. Nicht zu einer geschlossenen Teigkugel kneten. Bis zum Belegen kalt stellen.

- 5
Zwetschgen vorbereiten
Die Zwetschgen waschen und gründlich trockenreiben. Halbieren und entsteinen. Jede Hälfte längs noch einmal ungefähr bis zur Mitte einschneiden, ohne sie vollständig durchzuschneiden.

- 6
Teig aufs Blech bringen
Ein Backblech mit etwa 30 × 40 cm nutzbarer Backfläche mit Backpapier auslegen. Den aufgegangenen Teig kurz zusammendrücken und auf dem Blech gleichmäßig bis in die Ecken drücken oder vorsichtig ausrollen. Zieht er sich stark zusammen, einige Minuten entspannen lassen und dann weiterformen.

- 7
Noch einmal gehen lassen
Den Teig auf dem Blech locker abdecken und etwa 15 Minuten ruhen lassen. Währenddessen den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

- 8
Boden vor Fruchtsaft schützen
Die Abdeckung abnehmen und den Weichweizengrieß dünn und gleichmäßig über den Hefeboden streuen. Er nimmt beim Backen einen Teil des austretenden Fruchtsafts auf.

- 9
Zwetschgen auflegen
Die Früchte dicht an dicht und leicht überlappend auf dem Teig verteilen, mit der Hautseite nach unten und der Schnittfläche nach oben. Nicht tief in den Hefeteig drücken.

- 10
Streusel verteilen
Die gekühlten Streusel locker über den gesamten Kuchen verteilen. Größere und kleinere Stücke dürfen gemischt sein. Den fertig belegten Kuchen direkt backen.

- 11
Kuchen backen
Das Blech auf die zweite Schiene von unten in den vollständig vorgeheizten Ofen schieben. Bei 190 °C Ober-/Unterhitze etwa 35–40 Minuten backen und nach 35 Minuten erstmals kontrollieren.

- 12
Backzustand prüfen
Die Streusel und der sichtbare Teigrand sollen goldbraun sein. Ein Randstück vorsichtig mit einem Pfannenwender anheben: Auch die Unterseite soll gebacken und leicht gebräunt sein. Ist sie noch blass oder teigig, einige Minuten weiterbacken. Werden die Streusel dabei schon zu dunkel, den Kuchen locker mit Alufolie abdecken.

- 13
Abkühlen lassen
Den Kuchen zunächst etwa 15 Minuten auf dem Blech stehen lassen. Anschließend weiter abkühlen lassen und erst lauwarm oder kalt in 16 Stücke schneiden. So lässt sich der saftige Belag sauberer portionieren.

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Warum Hefeteig für diesen Blechkuchen gut funktioniert
Der weiche Hefeboden trägt den saftigen Belag, ohne den Kuchen unnötig schwer zu machen. Entscheidend ist eine gleichmäßige Teigschicht auf dem Blech: Sehr dicke Stellen brauchen länger, während dünne Ränder schneller trocken werden.
So bleibt der Hefeboden gut gebacken
Reife, noch feste Zwetschgen eignen sich besser als sehr weiche, wässrige Früchte. Grieß kann einen Teil des Safts aufnehmen, gleicht aber weder überreifes Obst noch eine zu kurze Backzeit aus. Deshalb vor dem Herausnehmen auch die Unterseite kontrollieren. Den warmen Kuchen nicht luftdicht abdecken, damit sich kein Kondenswasser sammelt.
Aufbewahren und Einfrieren
Am Backtag schmecken die Streusel am knusprigsten. Übrige Stücke vollständig auskühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von etwa 2 Tagen essen. Für längere Lagerung portionsweise luftdicht einfrieren. Nach dem Auftauen bei 150–160 °C Ober-/Unterhitze kurz aufbacken, bis die Stücke warm und die Streusel wieder etwas knuspriger sind.
Häufige Fragen
Warum zieht sich der Hefeteig beim Ausrollen zusammen?
Nach dem Kneten oder Zusammendrücken steht der Teig unter Spannung. Lass ihn abgedeckt 5–10 Minuten entspannen. Danach lässt er sich meist leichter bis in die Ecken verteilen.
Warum werden Streusel für Zwetschgenkuchen weich?
Fruchtsaft und eingeschlossener Dampf können die Streusel nach dem Backen aufweichen. Lass den Kuchen deshalb offen auskühlen. Kurzes Aufbacken hilft später, die Oberfläche wieder etwas knuspriger zu machen.




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