Omas Apfelmarmelade mit Zimt – einfach ohne Gelierzucker
Säuerliche Äpfel, Zucker, frischer Zitronensaft und eine ganze Zimtstange: Mehr braucht es für diese einfache Apfelmarmelade nicht. Beim Einkochen entsteht ein fruchtiger Aufstrich mit feinen Apfelstückchen – ganz ohne Gelierzucker.
Zutaten
-
1 kg säuerliche Äpfel (geschält und entkernt gewogen, z. B. Boskoop oder Elstar)
-
500 g normaler weißer Zucker
-
50 ml frisch gepresster Zitronensaft
-
1 kleine Zimtstange (ca. 5–7 cm)
-
Bei Bedarf 2–3 EL Wasser
Zubereitung
- 1
Äpfel vorbereiten
Schäle und entkerne die Äpfel. Schneide sie in etwa 1 cm große Würfel und wiege 1 kg Fruchtfleisch ab. So stimmt später das Verhältnis zum Zucker.

- 2
Mit Zucker und Zitrone ziehen lassen
Gib die Apfelwürfel zusammen mit dem Zucker und dem Zitronensaft in einen großen, breiten Topf. Mische alles gut durch und lass die Äpfel etwa 15 Minuten stehen. Dabei bildet sich schon etwas Saft.

- 3
Zimt dazugeben und erhitzen
Leg die ganze Zimtstange zu den Äpfeln und erhitze sie langsam. Rühre zwischendurch um, bis sich der Zucker gelöst hat. Falls kaum Saft im Topf ist, helfen 2–3 EL Wasser gegen das Ansetzen. Bring die Mischung einmal zum Kochen.

- 4
Äpfel weich kochen
Jetzt dürfen die Äpfel ohne Deckel etwa 15–20 Minuten sanft köcheln, bis die Würfel weich sind. Rühre regelmäßig um und nimm anschließend die Zimtstange heraus, bevor ihr Geschmack zu kräftig wird.

- 5
Marmelade einkochen
Zerdrücke ungefähr die Hälfte der weichen Äpfel mit einem Kartoffelstampfer. Die übrigen Stückchen dürfen bleiben. Lass die Marmelade dann offen weiterköcheln, bis sie deutlich eindickt. Gegen Ende öfter umrühren, damit nichts anbrennt. Insgesamt dauert das Kochen je nach Apfelsorte ungefähr 35–50 Minuten.

- 6
Gelierprobe machen
Gib einen kleinen Klecks auf einen kalten Teller und warte 1–2 Minuten. Wird er dick und läuft beim Kippen nur langsam, passt die Konsistenz. Falls nicht, lass die Marmelade weitere 5 Minuten einkochen und probiere noch einmal.

- 7
In Gläser füllen
Fülle die heiße Marmelade vorsichtig in drei sehr saubere, hitzebeständige Gläser und verschließe sie. Lass sie aufrecht abkühlen und stell sie anschließend in den Kühlschrank. Für längere Aufbewahrung kannst du den Aufstrich portionsweise einfrieren.

Rezept anhören
Zutaten und Zubereitung anhören – entspannt kochen, ohne ständig aufs Display zu schauen.
Häufige Fragen
Warum bleibt meine Apfelmarmelade weich?
Das natürliche Pektin ist je nach Apfelsorte und Reife unterschiedlich wirksam. Ohne Gelierzucker wird die Marmelade deshalb nicht immer so fest wie gekaufte Konfitüre. Wichtig ist, dass sie nach dem Abkühlen gut streichfähig ist.
Welche Äpfel schmecken in der Marmelade besonders gut?
Boskoop bringt eine kräftige Säure mit, Elstar schmeckt etwas milder und aromatisch. Nimm am besten reife, aber nicht überreife Äpfel.
Kann ich die Marmelade im Vorratsschrank lagern?
Für dieses Rezept ist die Haltbarkeit bei Raumtemperatur nicht geprüft. Bewahre die Gläser deshalb im Kühlschrank auf und verbrauche den Inhalt zeitnah. Größere Mengen lassen sich portionsweise einfrieren.
Die Menge ergibt ungefähr drei kleine Gläser; die tatsächliche Ausbeute hängt davon ab, wie stark du die Marmelade einkochst. Nährwert-Hinweis: ca. 39 kcal pro 20 g Marmelade als Schätzwert bei etwa 1,3 kg fertigem Aufstrich. Je stärker die Marmelade einkocht, desto höher fällt der Kalorienwert pro 20 g aus. Zusätzlich zur Vorbereitungs- und Kochzeit ziehen die Äpfel etwa 15 Minuten.




Schreibe einen Kommentar