Spritzgebäck Rezept – mürbe & perfekt für Spritzbeutel
Dieses Spritzgebäck Rezept wird wunderbar mürbe, zart und aromatisch. Der Butterteig ist speziell für den Spritzbeutel abgestimmt, lässt sich gut aufspritzen und behält nach kurzer Kühlung beim Backen seine typischen Rillen. Mit Mandeln und optionaler Schokolade ist das klassische Weihnachtsgebäck perfekt für die Adventszeit.
Zutaten
-
220 g Butter, weich und geschmeidig, aber nicht warm oder flüssig
-
90 g Puderzucker
-
1 Ei, Größe M, zimmerwarm
-
1 Eigelb, Größe M, zimmerwarm
-
1 TL Vanillepaste oder Vanilleextrakt
-
1 Prise Salz
-
½ TL fein abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
-
230 g Weizenmehl Type 405
-
40 g Speisestärke
-
50 g sehr fein gemahlene blanchierte Mandeln
-
1 TL Milch, nur bei Bedarf
-
120 g Zartbitter-Kuvertüre
Zubereitung
- 1
Zutaten richtig vorbereiten
Butter, Ei und Eigelb rechtzeitig bereitstellen. Die Butter soll weich und geschmeidig sein und sich mit dem Finger leicht eindrücken lassen, aber noch ihre Form behalten. Sie darf weder glänzend, ölig noch teilweise geschmolzen sein. Mehl und Speisestärke miteinander vermischen und die sehr fein gemahlenen Mandeln separat bereitstellen.

- 2
Butter und Puderzucker cremig rühren
Die weiche Butter etwa 1 Minute geschmeidig rühren. Den Puderzucker portionsweise dazugeben und weitere etwa 2 Minuten cremig rühren. Die Masse soll glatt und cremig werden, aber nicht unnötig lange stark aufgeschlagen werden.

- 3
Ei, Eigelb und Aromen einarbeiten
Ei, Eigelb, Vanille, Salz und Zitronenschale kurz miteinander verrühren. Die Mischung in 2–3 kleinen Portionen zur Butter geben und jede Portion vollständig einarbeiten, bevor die nächste folgt. So entsteht eine glatte, gebundene Buttermasse.

- 4
Mehl, Stärke und Mandeln kurz einarbeiten
Mehl und Speisestärke zur Buttermasse geben und nur kurz auf niedriger Stufe einarbeiten. Anschließend die sehr fein gemahlenen Mandeln hinzufügen. Nur so lange rühren, bis gerade eben ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Zu langes Rühren nach der Mehlzugabe kann das Spritzgebäck fester statt mürbe machen.

- 5
Teigkonsistenz prüfen
Der Teig soll weich und geschmeidig sein, aber nicht fließen. Eine kleine Menge probeweise durch eine große Sterntülle drücken: Die Rillen müssen klar sichtbar bleiben und der Teig darf weder bröseln noch von selbst aus dem Beutel laufen. Ist der Teig trotz korrekt weicher Butter deutlich zu fest, höchstens 1 TL Milch kurz einarbeiten.

- 6
Spritzbeutel vorbereiten
Einen stabilen Stoff- oder Mehrweg-Spritzbeutel mit einer großen Sterntülle von etwa 10–12 mm verwenden. Den Beutel nur ungefähr zu einem Drittel mit Teig füllen. Dadurch lässt sich der Teig leichter herausdrücken und wird durch die Wärme der Hände nicht unnötig weich.

- 7
Spritzgebäck formen
Ein kaltes Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig als etwa 5–7 cm lange Stangen, S-Formen, Wellen oder kleine Kringel aufspritzen. Zwischen den einzelnen Plätzchen etwa 2–3 cm Abstand lassen. Alle Stücke möglichst gleich dick spritzen, damit sie später gleichmäßig backen.

- 8
Geformtes Spritzgebäck kühlen
Das komplette Blech mit dem geformten Spritzgebäck etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Dadurch wird die Butter wieder fester und die aufgespritzten Rillen bleiben beim Backen deutlich schöner erhalten. Währenddessen den Backofen vollständig auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen.

- 9
Spritzgebäck backen
Das kalte Blech direkt aus dem Kühlschrank auf die mittlere Schiene des vollständig vorgeheizten Backofens geben. Das Spritzgebäck etwa 10–12 Minuten backen, bis die Ränder ganz leicht goldgelb werden. Die Oberfläche darf noch relativ hell aussehen. Nicht dunkel backen, sonst wird das Gebäck schnell trocken und hart.

- 10
Auskühlen lassen und mit Schokolade verzieren
Das Spritzgebäck nach dem Backen etwa 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen und anschließend vorsichtig auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Die Zartbitter-Kuvertüre fein hacken, über einem warmen Wasserbad schmelzen und das ausgekühlte Spritzgebäck an einem Ende oder zur Hälfte eintauchen. Auf Backpapier legen und die Schokolade vollständig fest werden lassen.

Rezept anhören
Zutaten und Zubereitung anhören – entspannt kochen, ohne ständig aufs Display zu schauen.
Dieses Spritzgebäck Rezept ist auf die Verarbeitung mit einem Spritzbeutel abgestimmt. Butter, Speisestärke und fein gemahlene Mandeln sorgen für ein mürbes, zartes Gebäck, während die richtige Teigkonsistenz dafür sorgt, dass sich die Formen gut aufspritzen lassen und ihre Rillen beim Backen behalten.
Für die Weihnachtszeit kannst du das Grundrezept pur backen, mit Zartbitter-Kuvertüre verzieren oder als Variante mit sehr fein gemahlenen Haselnüssen beziehungsweise Backkakao zubereiten.
Spritzgebäck für Spritzbeutel – die richtige Konsistenz
Die Butter soll weich und geschmeidig sein, aber weder glänzend noch teilweise geschmolzen. Der fertige Spritzgebäck Teig muss sich durch eine große Sterntülle drücken lassen, ohne zu fließen. Ist er trotz korrekt weicher Butter deutlich zu fest, höchstens 1 TL Milch einarbeiten.
Den Teig direkt nach dem Rühren aufspritzen und erst die geformten Plätzchen etwa 30 Minuten kühlen. So wird die Butter wieder fester und die typischen Rillen bleiben beim Backen besser erhalten. Ein vollständig vorgeheizter Backofen und ein kaltes Backblech helfen zusätzlich dabei, dass das Spritzgebäck nicht breitläuft.
Spritzgebäck mit Mandeln oder Nüssen
Das Grundrezept wird mit 50 g sehr fein gemahlenen blanchierten Mandeln gebacken. Für Spritzgebäck mit Nüssen kannst du sie durch 50 g sehr fein gemahlene Haselnüsse ersetzen.
Die Nüsse sollten wirklich fein gemahlen sein, damit die Sterntülle nicht verstopft. Die übrigen Zutaten bleiben unverändert.
Spritzgebäck Schoko – Variante mit Kakao
Für Spritzgebäck Schoko 20 g von den 230 g Mehl weglassen und durch 20 g ungesüßten Backkakao ersetzen. Verwende also 210 g Weizenmehl Type 405 plus 20 g Backkakao.
Da Kakao zusätzlich Flüssigkeit bindet, bei deutlich zu festem Teig höchstens 1 TL Milch ergänzen.
Häufige Fragen zum Spritzgebäck Rezept
Welche Tülle ist für Spritzgebäck am besten?
Eine große Sterntülle mit etwa 10–12 mm Öffnung ist ideal. Eine zu kleine Tülle macht das Aufspritzen unnötig schwer und kann bei Teig mit gemahlenen Mandeln oder Nüssen schneller verstopfen.
Muss Spritzgebäck-Teig gekühlt werden?
Bei diesem Rezept wird der Teig vor dem Spritzen nicht gekühlt. Erst die fertig geformten Plätzchen kommen etwa 30 Minuten in den Kühlschrank und anschließend direkt in den vollständig vorgeheizten Backofen.
Wie lange ist Spritzgebäck haltbar?
Vollständig ausgekühltes Spritzgebäck hält sich in einer gut schließenden Keksdose an einem kühlen und trockenen Ort ungefähr 2–3 Wochen. Zwischen mehreren Lagen kannst du Backpapier legen.




Schreibe einen Kommentar